Presseinformation: Von Algenkulturen bis zu physikalischen Experimenten
Nr. 81 - 09.06.2026
Tag der offenen Sammlungen an der Universität Göttingen am 28. Juni 2026
(pug) Pflanzen entdecken, die Forschende im 18. Jahrhundert sammelten? Das Innere der Gesteine oder mittelalterliche Handschriften erkunden? Einen Mini-Roboter häkeln? Die Universität Göttingen lädt am Sonntag, 28. Juni 2026, ab 11 Uhr zum Tag der offenen Sammlungen ein.
Auf dem Programm stehen Führungen, Vorträge und viele Mitmachaktionen, die auch für Familien geeignet sind. Dabei haben Besucherinnen und Besucher die Chance, Sammlungen kennenzulernen, die ansonsten nicht öffentlich zugänglich sind. Der Leiter der Musikinstrumentensammlung im Accouchierhaus stellt zum Beispiel historische Instrumente vor – darunter eine Posaune, die er zum Klingen bringt. Mit dabei: Musikerinnen und Musiker der Akademischen Orchestervereinigung.
Wie der Mensch Schafe oder Schweine (be)nutzt, ist anhand von anschaulichen Objekten in der Sammlung Nutztierwissenschaften zu erfahren. In der Sammlung von Algenkulturen können Interessierte wiederum mehr über die heimlichen Helfer des Lebens lernen, die Algen – die übrigens jedes zweite Sauerstoffmolekül auf der Erde bilden. Um Mammuts, Muscheln oder Mosasaurier geht es unter anderem im Geowissenschaftlichen Museum. Der naturwissenschaftliche Bücherflohmarkt hier lädt darüber hinaus zum Stöbern ein und die Astrophysik nebenan zur historischen Sternensuche.
Originale Handschriften oder Fragmente werden im Diplomatischen Apparat nicht nur gezeigt. Studierende erklären auch, wie sie damit forschen. Sich wie ein Römer oder eine Griechin verkleiden und fotografieren lassen? Das ist beispielsweise in der Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen möglich. Während man in der Kunstsammlung mehr über die Malerei des 19. Jahrhunderts erfahren kann. Studierende der Biodiversität stellen im Forum Wissen einheimische Säugetiere vor und laden dabei auch zum Basteln ein. Wer wissen möchte, wie Pflanzen getrocknet und herbarisiert werden, ist im Universitätsherbarium richtig. Und wer dann mal eine Pause braucht, kann wie immer in einem der Botanischen Gärten oder im Geopark verweilen.
Manche Sammlungen öffnen am 28. Juni nur für ihre Aktionen und bitten um Anmeldung. Andere sind durchgehend zum Beispiel von 11 bis 16 oder 18 Uhr geöffnet. Die genauen Informationen sind im Programm unter www.forum-wissen.de/tag-der-sammlungen zu finden.
Kontakt:
Dr. Daniel Graepler
Georg-August-Universität Göttingen
Archäologisches Institut und Sammlung Gipsabgüsse antiker Skulpturen
Nikolausberger Weg 15, 37073 Göttingen, Telefon: 0551 39-27497
E-Mail: dgraepl@gwdg.de
Internet: www.uni-goettingen.de/de/136923.html
Dr. Sandra Potsch
Georg-August-Universität Göttingen
Leiterin des Wissensmuseums im Forum Wissen
Berliner Str. 28,
37073 Göttingen, Telefon: 0551 39- 26690
E-Mail: sandra.potsch@sub.uni-goettingen.de
Internet: www.forum-wissen.de