Koloniale Vergangenheit – dekoloniale Zukunft? Die Universität der Migrationsgesellschaft gestalten (A/B)
Termine und Arbeitseinheiten: 4 AE
- Fr, 13.02.2026, 13:30 – 16:30 Uhr in Präsenz
Anmeldung:
Um sich für den Workshop anzumelden, schreiben Sie bitte eine kurze Nachricht an:
m.knappik@uni-goettingen.de
Inhalt:
Zunächst stellen wir in einem Input-Vortrag eigene aktuelle Forschungsergebnisse vor, die sich auf die Dynamiken beziehen, welche beobachtbar sind, wenn migrationsgesellschaftliche Verhältnisse in der Lehre zum Thema gemacht werden. Anknüpfend an unsere Beobachtung, dass die Gestaltung universitärer Lehr-/Lernräume häufig der inhaltlichen Intention zuwiderläuft, wollen wir mit den Teilnehmenden die Frage diskutieren, wie migrationsgesellschaftliche (Ver-)Lernräume gestaltet werden können. Insofern Bildung immer auf Zukunft gerichtet ist, stellt die Gestaltung universitärer Lehr-/Lernräume gleichzeitig auch ein wichtiges Moment des Entwerfens migrationsgesellschaftlicher Zukünfte dar, das im Workshop vor dem Hintergrund institutioneller Möglichkeiten und Limitationen reflektiert werden kann.
Lernziele:
Die Teilnehmenden können
- Ausformungen epistemischer Gewalt erkennen;
- europäische Wissensproduktion auch als Produkt imperialer Logiken verstehen;
- die Relevanz der eigenen Positionierung für die jeweilige Verstrickung in die (post-)koloniale Macht-/Wissensmatrix artikulieren;
- den Körper, Körper- und Erfahrungswissen als Quellen des Lernens verstehen.
Veranstaltungsort
Präsenz: Göttingen, Waldweg 26, Raum 3.119
Arbeitsformen:
- Vortrag
- Gruppenarbeit
- Einzelarbeit
Kurssprache: Deutsch
Workshopleitung:
Prof. Dr. Yalız Akbaba: (Philipps-Universität Marburg)
Prof. Dr. Constantin Wagner: (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz)