• Die Workshops finden in Präsenz statt
  • Prüfungsleistung: Prozess-Portfolio, 4 Credits
  • Jeder Workshop ist einzeln anrechenbar im Modul B.Sowi.11 oder B.Sowi.12
  • Anmeldung zur Teilnahme über StudIP
  • Anmeldung zur Prüfung über Flexnow

Erfolgreich durch die Haus- & Abschlussarbeit: Smarte Strategien für überzeugende Texte (inkl KI-Tools)

Lehrperson: U. Scheer
Veranstaltungsnummer: 860820

Im Rahmen des Workshops werden schreibdidaktische Strategien und wissenschaftssprachliche „Moves“ vermittelt, die von der Gliederung über Kapitel und Absätze bis hin zur Satzstruktur in (sozial-)wissenschaftlichen Texten Anwendung finden. Es werden Tools präsentiert und angewendet, die dabei helfen, eine sinnvolle, stringente Gliederung zu erarbeiten und (Unter-)Kapitel strukturiert vorzubereiten.

Die Teilnehmer:innen lernen auf wissenschaftssprachlicher Ebene u. a. Folgendes kennen und anzuwenden:

  • die abwechslungsreiche und präzise Integration wissenschaftlicher Literatur,
  • wissenschaftssprachliche Besonderheiten unterschiedlicher Kapitel (z. B. Einleitung, Forschungsstand, Theorie, Analyse, Diskussion, Schluss),
  • textuelle Merkmale einer gelungenen Argumentation,
  • die Verknüpfung von Theorie und Empirie sowie die Herausarbeitung des „roten Fadens“,
  • Gezielte Verarbeitung von Fachliteratur für den eigenen roten Faden
  • die Gestaltung von Absätzen und eine sinnvolle Leser:innen-Orientierung.

Der Workshop bietet sowohl für literaturbasierte als auch für empirische Arbeiten wertvolle Tipps. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem reflektierten Einsatz von KI-Tools: Passende Anwendungen werden für die verschiedenen Schreibphasen vorgestellt, kritisch hinterfragt und können direkt ausprobiert werden.

Eigene Textentwürfe oder Gliederungsideen der Teilnehmenden sind ausdrücklich willkommen und können im Workshop bearbeitet werden.

Der rote Faden in sozialwissenschaftlichen Texten

Lehrperson: V. Bleisteiner
Veranstaltungsnummer: 861068

Der rote Faden gehört zu den zentralen Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten, und gleichzeitig zu den häufigsten Stolpersteinen. In diesem Workshop erfahren Sie praxisnah, wie Sie den Zusammenhang Ihrer Texte bewusst planen, entwickeln und sprachlich sichtbar machen können.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein roter Faden über den gesamten Schreibprozess hinweg entsteht: von der ersten Themenidee und Recherche über die Gliederung bis hin zur Ausarbeitung von Einleitung, Fazit und einzelnen Absätzen. Anhand von Beispielen und Übungen lernen Sie konkrete Vorgehensweisen kennen, mit denen Sie den roten Faden klar strukturieren und für Leser*innen nachvollziehbar machen

Im Workshop beschäftigen Sie sich damit,

  • wie Planung und Recherche inhaltliche Entscheidungen vorbereiten,
  • wie eine präzise Fragestellung den roten Faden Ihrer Arbeit trägt,
  • wie eine schlüssige Gliederung Orientierung schafft,
  • wie Einleitung und Fazit den Zusammenhang Ihrer Arbeit rahmen,
  • wie Absätze sinnvoll aufgebaut sind und ineinandergreifen,
  • wie wissenschaftliche Sprache Kohärenz unterstützt,
  • und inwieweit der punktuelle Einsatz von (akademisch ausgerichteten) KI-Tools sinnvoll sein kann.

Ziel des Workshops ist es, dass Sie den roten Faden in Ihren wissenschaftlichen Texten bewusst gestalten und im Schreibprozess sicher umsetzen können.


Gerade die ersten Hausarbeiten im Studium stellen Studierende häufig vor Herausforderungen, die sie mit ihren bisherigen, vor allem aus der Schule bekannten, Techniken und Arbeitsroutinen nur schwer bewältigen können. In dem Workshop erhalten die Studierenden die Gelegenheit, anhand der eigenen Hausarbeit den Prozess (sozial-)wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens unter schreibdidaktischer Leitung zu erproben.

Mithilfe von Übungen, die der schreibdidaktischen Forschung entstammen, können sie systematisch das Hausarbeitsthema finden und eingrenzen, eine konkrete und angemessene Fragestellung formulieren, effektive Recherchestrategien sowie Exzerpiertechniken kennenlernen und umsetzen. Es werden verschiedene konkrete Formulierungsmöglichkeiten für die Integration wissenschaftlicher Literatur in die eigene Argumentation (intertextuelle Prozeduren) vorgestellt und die TeilnehmerInnen können diese auf das eigene Thema anwenden. Die Studierenden erhalten Tools, mit denen sie ihre Gliederungen und ihre Argumentationsstruktur selbst überprüfen können.

Auch die angemessene Arbeitsplanung und das Zeitmanagement werden am Beispiel der eigenen Hausarbeit thematisiert. Zudem erfahren die TeilnehmerInnen, welche Formen von Plagiaten es in der Wissenschaft gibt und wie sie einen plagiatsfreien Schreibprozess bewerkstelligen können.

Thema, Fragestellung und Gliederung sind zentral für das Gelingen einer wissenschaftlichen Haus- oder Abschlussarbeit. Sie stellen den Kompass dar, der die Schreibenden während des nicht immer geradlinig verlaufenden wissenschaftlichen Schreibprozesses in der Spur hält. Das eingrenzte Thema steckt einen sinnvollen, fachlichen Bezugsrahmen für die Fragestellung ab. Und nur anhand der Fragestellung lässt sich der Fachdiskurs problemorientiert rezipieren und Literatur gezielt verarbeiten. Durch die Gliederung wird rezipiertes Wissen hinsichtlich der eigenen Argumentation strukturiert und ein Gerüst für die Rohfassung des Textes entworfen.

Das systematische Vorgehen in diesen Arbeitsphasen stellt also die Weichen für einen erfolgreichen Schreibprozess. Im Workshop werden Tools & Techniken für das Entwickeln von Thema, Fragestellung und Gliederung (in Bezug auf den Fachdiskurs) vorgestellt und angewendet.

Den stets verlangten und oft vermissten roten Faden in der eigenen wissenschaftlichen Arbeit anzulegen und sichtbar zu machen – das können Sie in diesem Workshop lernen.

Die Metapher des roten Fadens umschreibt sowohl den inneren, inhaltlichen Zusammenhang als auch den (wissenschafts-) sprachlichen Ausdruck dieses Zusammenhangs. Im Workshop lernen Sie Arbeitstechniken und wissenschaftliche Formulierungen kennen, mithilfe derer Sie den roten Faden Ihres Textes von der der gesamten Gliederung, über die Kapitel und Unterkapitel Ihrer Arbeit bis hin zu Absätzen und einzelnen Sätzen inhaltlich anlegen und sprachlich sichtbar machen können. Sie werden verstehen, wie wichtig eine konkrete Fragestellung für den roten Faden ist und lernen, wie Sie eine solche Fragestellung formulieren können.

Die Einleitung und der Schluss spielen als funktional-kommunikative Kapitel eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Kohärenz, und die Qualität von Einleitung und Schluss verrät häufig bereits viel über den roten Faden der gesamten Arbeit. Daher wird im Workshop auch exemplarisch an eigenen Einleitungen und Schlussteilen gearbeitet.

Studierende erwähnen häufig, dass sie bei ihren Haus- und Abschlussarbeiten befürchten, ein unbeabsichtigtes Plagiat zu begehen. Der Workshop soll daher Studierende dabei unterstützen, einen plagiatsfreien Schreibprozess zu bewerkstelligen.

In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden umfassende Informationen darüber, welche Arten von intertextuellen Fehlern und Plagiaten es gibt und wie man diese in dem eigenen Text vermeidet. Mit Hilfe von Übungen und Tests können die Studierenden selbst eruieren, wie Plagiats-gefährdet das eigene (bisherige) Vorgehen im Schreibprozess ist und was sie ändern können, um das Plagiatsrisiko zu minimieren. Anhand von Beispielfällen identifizieren die Studierenden unterschiedliche Plagiate und betrachten dann eigene Textproduktionen kritisch in Bezug auf intertextuelle Fehler bzw. Plagiate. Gängige Plagiatserkennungssoftware und aktuelle Weiterentwicklungen werden vorgestellt. Zudem wird erarbeitet, was gute wissenschaftliche Praxis in Bezug auf das eigene Schreibprojekt bedeutet.

Schriftlich argumentieren – was bedeutet das eigentlich und wie geht das? Was ist eigentlich „meine eigene Leistung“ in meiner Arbeit, die sich ‚nur‘ auf andere Texte bezieht? Und darf ich „meine eigene Meinung“ zu einem Thema aufschreiben?

In sozialwissenschaftlichen Haus- oder Abschlussarbeiten gehen Sie weit über das Sammeln und Referieren von Fachliteratur zu einem Thema hinaus. Ausgehend von Ihrer Fragestellung wählen Sie geeignete Fachliteratur aus, welche Sie rezipieren, verstehen und in einen neuen, erkenntnisleitenden Zusammenhang stellen. In Ihrer Argumentation knüpfen Sie an einen bestehenden Wissensstand an und beziehen Sie sich auf andere Autor*innen. Durch die theoretisch geleitete Analyse Ihres Untersuchungsgegenstands, durch das Argumentieren, Diskutieren und Reflektieren in Ihrem Text, entwickeln Sie einen eigenen wissenschaftlich begründeten Standpunkt – die Antwort auf Ihre Fragestellung. Das alles sind eigene Leistungen die im Text sichtbar gemacht werden können.

Im Workshop knüpfen wir an vorhandenes Wissen an und bauen es aus, Sie lernen Handwerkszeug für das schriftliche Argumentieren kennen und wenden es an eigenen Texten an.

Schreibende überfordern sich oft mit dem Anspruch, im ersten Anlauf oder in einem Rutsch den perfekten wissenschaftlichen Text verfassen zu wollen. Solche nicht einlösbaren Ansprüche an die wissenschaftliche Textproduktion führen nicht selten zu Stockungen im Schreibprozess oder gar Schreibproblemen. Um solchen Schwierigkeiten vorzubeugen, werden in diesem Workshop das Schreiben und Überarbeiten einer Rohfassung als zentrale Schritte für den wissenschaftlichen Schreibprozess thematisiert und konkrete Schreibstrategien und Überarbeitungstechniken anhand eigener Texte geübt.

Schreiben stellt eine zentrale Tätigkeit im Studium sozialwissenschaftlicher Fächer dar. Häufig verlaufen studentische Schreibprojekte aus der Perspektive der Schreibenden "irgendwie", warum es manchmal sehr gut und manchmal nicht so gut klappt, ist für die Schreibenden nicht immer nachvollziehbar. Ziel des Workshops ist es daher zum einen, die eigene(n) Schreibstrategie(n) zu reflektieren, das Repertoire zu erweitern und zu lernen, verschiedene Schreibstrategien gezielt einzusetzen. Zum anderen werden typische und selbst erlebte Schreibprobleme thematisiert und Lösungsmöglichkeiten entwickelt, so dass die Teilnehmer*innen nach dem Workshop Hürden im Schreibprozess überwinden können.