We are sorry
„AG Schutzkonzept“
Mit einer ersten, konstituierenden Sitzung hat die „AG Schutzkonzept“ am 5. März 2026 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist die Entwicklung eines fakultätsinternen Schutzkonzeptes zur Prävention sexualisierter Gewalt an der Theologischen Fakultät. Die Arbeitsgruppe hat sich dabei auf folgenden Arbeitsplan verständigt: Am Beginn des Prozesses soll die Durchführung einer Risiko- und Potentialanalyse im SoSe 2026 und WiSe 2026/27 stehen, auf deren Ergebnissen dann im Laufe von SoSe 27 und WiSe 27/28 parallel ein kontextscharfes Präventionskonzept und ein Interventionskonzept für die Theologische Fakultät mit ersten Textfassungen erarbeitet werden soll. Endredaktion, Evaluation und Fortschreibung erfolgen dann Anfang des Jahres 2028. Arbeitspaket für das SoSe 2026 ist die Konzipierung einer Risiko- und Potentialanalyse durch Erstellung einer Umfrage mithilfe eines Fragebogens. Ziel ist es den konkreten Präventions- und Interventionsbedarf an der Theologischen Fakultät zu erheben, Gefahrenräume/-situationen zu markieren, aber auch bereits bestehende Regelungen/Rahmenbedingungen zu ermitteln und spezifisch (theologische) Potentiale zur Prävention (z.B. Leitbilder, Menschenbilder, u.a.) zu benennen. Die „AG Schutzkonzept“ ist zusammengesetzt aus Vertreter:innen aller vier Statusgruppen (Wiss. Mitarbeiter:innen, Studierendengruppe, MTV-Gruppe, Hochschullehrer:innengruppe,) sowie beratenden Mitgliedern aus dem Gleichstellungteam und dem universitätsweiten Gleichstellungsbüro.
Die Mitglieder der AG sind:
| 1 | Miriam David (beratend), Gleichstellungsteam |
| 2 | Karlotta Gehrt, Studierende |
| 3 | Dr. Marcus Hase, MTV-Gruppe |
| 4 | Dr. Doris Hayn (beratend), Gleichstellungsbeauftragte der Universität Göttingen |
| 5 | Raphael Keiner, Mittelbau |
| 6 | Lukas Rölz, Studierende |
| 7 | Nasreen Shah, Mittelbau |
| 8 | Verena Slaby, MTV-Gruppe |
| 9 | Prof. Dr. Sarah Schulz, Hochschullehrer:innengruppe |
| 10 | Jun.-Prof. Dr. Julian Zeyher-Quattlender (Koordination), Hochschullehrer:innengruppe |
Bericht von der 2. Sitzung am 4. Juni 2026
Die AG Schutzkonzept hat sich in ihrer 2. Sitzung am 4. Juni 2026 mit Fragen zu Design, Inhalten und Umsetzung einer möglichen Risiko- und Potentialanalyse befasst. Zunächst wurden die vielfältigen Berichte aus den Statusgruppengremien vorgestellt und beraten. Dabei wurde eine generelle Bereitschaft aller Statusgruppen festgestellt, sich mit der Thematik beschäftigen zu wollen, jedoch auch eine gleichzeitig bestehende Unsicherheit im Umgang mit diesem Thema und einem damit verbundenen verstärkten Informationsbedürfnis. Im zweiten Teil der Sitzung wurden zwei Expert:innen beratend hinzugezogen, die bereits einschlägige Erfahrungen mit vergleichbaren Untersuchungen gewonnen hatten: Dr. Daniela Marx, Bereichsleitung Diversität, Stabstelle Chancengleichheit und Diversität der Universität Göttingen präsentierte der AG hilfreiche inhaltliche Hintergrundinformationen und Empfehlungen zur Durchführung einer RPA, Stephan Schlosser, M.A., Institut für Methoden und methodologische Grundlagen der Sozialwissenschaften (IMMS) der Universität Göttingen, ergänzte ebenso wichtige technische und methodische Gesichtspunkte. In diesem Zusammenhang ergab sich weiterer Informationsbedarf zu datenschutzrechtlichen Fragen und Finanzierungsmöglichkeiten, der bis zur nächsten Sitzung eingeholt werden soll. Unter Berücksichtigung der nun vorliegenden Informationen zu Umsetzung, Zeitrahmen und Kostenrahmen und der dafür vorhandenen personellen, finanziellen und zeitlichen Ressourcen wird sich die AG nun in ihrer nächsten Sitzung am 15. Juli 2026 auf weitere Schritte verständigen.