Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte

Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2026


Vorlesung:
Von Konstantinopel zu Kostantiniyye: Archäologie und Kunst einer Stadt im Wandel (4.–16. Jh.)
Dr. Jon C. Cubas Díaz
Di. 16.15-17.45


Seminar:
Das spätantike und byzantinische Thessaloniki
Dr. Jon C. Cubas Díaz
Mo. 14.15-15.45

Prächtige und mächtige byzantinische Elfenbeine am Ausgang der Antike
- siebentes bis neuntes Jahrhundert
PD Dr. Philipp Niewöhner
Blockseminar
12.-14. Juni 2026


Übung:
Die Mosaikkarte von Madaba:
Analyse, Kontextualisierung und museale Aufbereitung
Dr. Jon C. Cubas Díaz
Do. 10.15-11.45

Wissenschaftliche Arbeitstechniken in der klassischen und byzantinischen Archäologie
Dr. Julius Roch
Mo. 10.15-11.45


Lehrprogramm SoSe 2026 (PDF)


Archäologisches Institut - Archäologie und Kunstgeschichte der Spätantiken und Byzantinischen Welt


AGCA Tagungstitel

Vom 22.-24. Mai 2025 wird in Göttingen unter dem Titel „Moderne Methoden, zeitlose Fragen. Spätantike und Byzanz im Spiegel der Gegenwart“ die XXVII. AGCA-Tagung stattfinden.

Archäologie und Kunstgeschichte aus Spätantike und Byzanz liefern uns nicht nur faszinierende Einblicke in vergangene Kulturen – sie helfen uns auch, Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen.
Die AGCA-Tagung macht genau das sichtbar: Wie prägt materielle Kultur gesellschaftliche Identitäten? Welche Rolle spielen Medien – von Schriftrollen bis zu monumentalen Bildwerken – für den Wissenstransfer? Und was können uns archäologische Funde über politische, technologische und soziale Umbrüche lehren?
Doch es geht um mehr als reine Forschung. Kleine geisteswissenschaftliche Fächer stehen zunehmend unter Druck. Ihre Relevanz für den gesellschaftlichen Diskurs ist unbestritten – aber oft zu wenig sichtbar. Genau hier setzt unsere Tagung an: mit einer öffentlichen Ausstellung, die modernste Methoden und aktuelle Projekte präsentiert, einem interdisziplinären Round Table zur Zukunft kleiner Fächer sowie mehreren wissenschaftlichen Sessions, in denen sowohl etablierte als auch zahlreiche Nachwuchswissenschaftler:innen neueste Forschungsergebnisse vorstellen – darunter innovative Ansätze zu Medialität und materieller Kultur.
Die Veranstaltung greift damit nicht bloß zentrale Fragen der Forschung auf, sondern vernetzt auch Wissenschaftler:innen, bringt Forschung in den öffentlichen Raum und stärkt den interdisziplinären Austausch. Sie zeigt, warum Archäologie und Kunstgeschichte aus Spätantike und Byzanz gerade heute wichtiger denn je sind.

Wir wären sehr dankbar, wenn Interessent:innen das Online-Anmeldeformular ausfüllen würden. HIER ANMELDEN. Ihre Anmeldung hilft uns dabei, die Veranstaltung bestmöglich zu organisieren und einen reibungslosen Ablauf der Tagung zu gewährleisten. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenfrei.

Das Tagungsprogramm mit Uhrzeiten und Räumlichkeiten kann dem Flyer (PDF) entnommen werden. Bei der Orientierung hilft der Lageplan der Universität. Zusätzlich zu den Vorträgen werden im Zuge der Tagung am 22. Mai der Round Table "Ist das Wissenschaft oder kann das weg? Die Zukunft kleiner Fächer aus gegenwärtiger Perspektive" sowie am 23. Mai die Ausstellung "Altes neu entdecken: Spätantike und Byzanz im Spiegel der Gegenwart. Moderne Methoden, zeitlose Fragen" veranstaltet. Nähere Informationen zu diesen Sonderveranstaltungen sind im Bereich Forschung zu finden.