Manuel Bolz, M.A.
Ich arbeite, forsche und lehre in Hamburg und Göttingen. Ich studierte Empirische Kulturwissenschaft (bis 2021: Volkskunde/Kulturanthropologie) und Germanistik (mit Schwerpunkt auf Interkulturalität, Medialität und kulturwissenschaftlichen Ansätzen) an der Universität Hamburg sowie an der School of European Languages, Culture and Society – Centre for Multidisciplinary and Intercultural Inquiry (SELCS-CMII), am Department of European & International Social & Political Studies (EISPS) sowie am Department of Anthropology des University College London (UCL).
Während meines Studiums absolvierte ich das „Zertifikat Lehrpraxis“ der Arbeitsstelle Studium und Beruf (AStuB), die Zertifikate „Genderkompetenz“ und „Intersektionalität & Diversity“ des Zentrum Gender & Diversity (ZGD) sowie das Zertifikat „Museumsmanagement“ vom Fachbereich Kulturwissenschaften, alle Universität Hamburg.
- Alltagskulturforschung: Ethnographie und Historische Anthropologie
- Stadt- und Raumforschung, urbane Infrastrukturen
- Biographieforschung und Erinnerungskulturen (Nationalsozialismus und (Post-)Kolonialismus)
- intersektionale Körper-, Geschlechter- und Sexualitätsforschung, Queere Anthropologie
- Politik- und Rechtsanthropologie, Dark Anthropology (Gewalt, Krisen, Macht, Verbrechen, Strafen, Vigilantismus, soziale Ungleichheiten, Kriminalität/Kriminalisierung)
- kulturwissenschaftliche Krisenforschung und Krisentheorien
- Emotionen und Sinne, Nachtforschung
- Materielle Kultur/Museum, visuelle Anthropologie, Populärkultur
- Science and Technology Studies (STS)
- Didaktik der Kulturanthropologie
- Gleichstellungs- und Diversitätspraxis in Hochschulkontexten
- seit Dezember 2021: Erarbeitung von einem historisch-kulturwissenschaftlichen und ethnografischen Forschungsprojekt mit Zielrichtung Promotion zur Versicherheitlichung von urbanem Vergnügen und Vorstellungen von (Un)Sicherheit: Verordnetes Vergnügen? Lokale Sicherheitskonflikte und die Produktion eines urbanen Sicherheitsregimes in Hamburg-St. Pauli nach dem Zweiten Weltkrieg. Kulturanthropologische Perspektiven auf Politiken, Rationalitäten und Imaginationen