Aktuelles





Kick-off der zweiten Phase von ViCom in Bad Homburg
vicom_logoVom 10. bis zum 13. März 2026 fand die Abschlussveranstaltung der ersten Phase und die Eröffnung der zweiten Phase unseres Schwerpunktprogramms 'Visuelle Kommunikation (ViCom)' im Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg statt. In den vier Tagen wurden zuerst viele beeindruckende Forschungsergebnisse der ersten Phase vorgestellt. Anschließend wurde die zweite Phase mit zahlreichen spannenden Einblicken in die neuen Projekte und einem intensiven Austausch über neue Kooperationen eröffnet. Der Mittwoch wurden mit einem Plenarvortrag unserer Mercator-Fellow Sotaro Kita (University of Warwick) abgeschlossen. Neben dem intensiven wissenschaftlichen Austausch von Mitgliedern beider Phasen gab es Zeit für soziale Aktivitäten, informelle Gespräche und den Aufbau neuer Netzwerke für die zweite Phase. Mit diesem Treffen sind wir dem Ziel, die Analyse von visueller Kommunikation zu einem Kernthema nicht nur in der linguistischen Forschung zu machen, ein großes Stück näher gekommen. Wir bedanken uns wieder beim Forschungkolleg für die Gastfreundschaft und die professionelle Unterstützung, die zum Erfolg des Treffens nicht unwesentlich beigetragen haben. Das Programm des Jahrestreffens finden Sie hier.

Gebärdensprachlabor auf der ICOLL Konferenz in Nagoya
ICOLL 2026Im Februar 2026 stellten Marta, Josiah und Vanessa ihre gemeinsame experimentelle Studie vor, in wieweit Ideophone der eigenen Sprache die Wahrnehmung fremder Ideophone beeinflusst. In der Studie verwendeten sie Daten von Sprechern der Sprachen Ga, Deutsch und Kantonesisch. Josiah stellte außerdem eine gemeinsame Arbeit mit Kim, Markus und Cornelia zur Konventionalisierung von ideophonbegleitenden Gesten in Ga und im Deutschen vor. Vanessa hielt einen weiteren Vortrag über die (In-)Flexibilität von Klassifikatoren in der Deutschen (DGS) und der Hongkong Gebärdensprache (HKSL). Die Konferenz ICOLL2026 war die erste gemeinsame Konferenz von ICOsem (Iconicity Seminar) und ILL (Iconicity and Literature). Sie wurde erfolgreich an der Universität Nagoya in Japan abgehalten. Mit über 50 Teilnehmern bot die Konferenz inspirierende Vorträge von vier eingelandenen Vortragenden (Noburo Saji, Mutsumi Imai, Neil Cohn und Pamela Perniss). Es war eine sehr spannende Konferenz mit wertvollen Diskussionen über Ikonizität in verschiedene Modalitäten. Das SignTeam hatte viele spannende Diskussionen über Ikonizität und Multimodalität mit Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch zu diesem spannenden Thema.

Neuer Beitrag von "WissesnWert|DGS" in Life InSight
In der Ausgabe 158 von "Life InSight" haben Thomas Finkbeiner, Markus Steinbach, Patrick Trettenbrein und Nina-Kristin Meister im Rahmen der Arbeitsgruppe "WissensWert|DGS" von Thomas und Nina einen bimodalen Infotext zu ihrem ViCom-Projekt „Parts of Speech and Iconicity in German Sign Language (DGS)“ / „Wortarten und Ikonizität in Deutscher Gebärdensprache (DGS)“ publiziert. Der Beitrag in deutscher Schriftsprache kann hier heruntergeladen werden.
Life InSight 158














Gemeinsamer Workshops der linguistischen Graduiertenkollegs in Göttingen und Frankfurt
GK_FFMAm 22. und 23. Januar 2026 fand im Casion der Universität Frankfurt ein gemeinsames Arbeitstreffen des Göttinger Graduiertenkollegs 2636 "Form-meaning Mismatches" und des Graduiertenkollegs des Frankfurter SFBs 1629 "NegLaB" statt, auf dem die Doktorand*innen der beiden Graduiertenkollegs ihre Projekte vorstellen und über mögliche Kooperationen und neue gemeinsame Projekte nachdenken konnten. Zudem gab es zwei Plenarvorträge von Katharina Hartmann (Frankfurt) und Thomas Weskott (Göttingen). Das Programm finden Sie hier.

Vortrag von Vadim Kimmelman
Vortrag_VadimAm Mittwoch, dem 7. Januar 2026 hielt Vadim Kimmelman von der Universität Bergen um 16 Uhr in unserem linguistischen Kolloquium einen Vortrag mit dem Titel "Classifier Handshape Choice in Sign Languages". Vadim stellte in seinem Vortrag neue Ergebnisse aus dem Projekt „Whole-entity Classifiers: A Multiperspective Approach” vor. In diesem Projekt wurden unter anderem verschiedene phonologische, morphosyntaktische, semantische und diskursbezogene Faktoren untersucht, die die Wahl zwischen synonymen Handformklassifikatoren in unterschiedlichen Gebärdensprachen beeinflussen können. Der Vortrag wurde von zwei Dolmetscherinnen in DGS übersetzt. Es waren 40 Teilnehmer/innen aus Göttingen virtuell anwesend.